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	<title>jakewalk:blog &#187; Reflexion</title>
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		<title>Virtuelle Welten in der Hochschullehre</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 14:27:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich im ZweitenLeben]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.jakewalk.de/2007/10/11/virtuelle-welten-in-der-hochschullehre/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://jakewalk.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/10/ohio_university-150x150.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="Ohio University" title="Ohio University" /></a>
Gestern startete die Vortragsreihe E-Learning im e-learning-center. Martin Leidl und Antje Müller stellten die Ergebnisse des ZweitesLeben-Seminars aus dem letzten Semester vor. Eine gute Gelegenheit die Gedanken zum ZweitenLeben zu ordnen und ein kleines Resümee zu ziehen.
 Der Ansatz sich mit dem ZweitenLeben zu beschäftigen lag in der Frage, worin dessen Mehrwert für Bildungsprozesse liegt <a href="http://www.jakewalk.de/2007/10/11/virtuelle-welten-in-der-hochschullehre/" class="more-link">More &#62;</a>]]></description>
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<p>Gestern startete die <a href="http://www.elc.tu-darmstadt.de/de/veranstaltungen/2007/vortragsreihe-e-learning/" target="_blank">Vortragsreihe E-Learning</a> im <a href="http://www.elc.tu-darmstadt.de/" target="_blank">e-learning-center</a>. <a href="http://www.gkel.tu-darmstadt.de/kollegiaten/mleidl" target="_blank">Martin Leidl</a> und <a href="http://www.gkel.tu-darmstadt.de/kollegiaten/amueller" target="_blank">Antje Müller</a> stellten die Ergebnisse des <a href="http://www.gkel.tu-darmstadt.de/Seminar_SecondLife" target="_blank">ZweitesLeben-Seminars</a> aus dem letzten Semester vor. Eine gute Gelegenheit die Gedanken zum ZweitenLeben zu ordnen und ein kleines Resümee zu ziehen.<span id="more-29"></span><br />
<a title="ohio_university.jpg" rel="lightbox[pics29]" href="http://jakewalk.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/10/ohio_university.jpg"><img class="imageframe imgalignleft" title="Ohio University" src="http://jakewalk.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/10/ohio_university-150x150.jpg" alt="Ohio University" width="165" height="137" align="left" /></a> Der Ansatz sich mit dem ZweitenLeben zu beschäftigen lag in der Frage, worin dessen Mehrwert für Bildungsprozesse liegt und wie man diesen optimal nutzen kann. Die anfangs leise Ahnung hat sich mittlerweile größtenteils in Gewissheit gewandelt. Kurz gesagt: Der Mehrwert des ZweitenLebens bei Bildungsprozessen ist überschaubar. Es gibt keine didaktisch bahnbrechenden Neuerschaffungen oder Neukombinationen. Viele Angebote beschränken sich auf das Replizieren realer Szenarien, die dadurch aber nicht zwangsläufig einen Mehrwert erhalten.</p>
<p>Die Stärken des ZL liegen in der synchronen Kommunikation (also Kommunikation ohne merklichen Zeitversatz). Es ist eben doch etwas anderes, ob man in einem Chatfenster ein Semikolon gefolgt von einem Minuszeichen und einer geschlossenen Klammer eingibt oder das dreidimensionale Gegenüber per Gestenfunktion mit dem rechten Auge zwinkert, auch wenn beides technisch vermittelt ist. Durch die neu hinzugekommene VoIP-Funktion wird dieser Vorteil noch weiter ausgebaut.</p>
<p>Eine weitere Stärke besteht in der Möglichkeit Visualisierungen zu erschaffen, zu bearbeiten und daran kollaborativ zu arbeiten, beispielsweise indem man mit seinem Avatar auf Objekte deutet. Wenn ich aber einen Wikiauszug nur dadurch &#8220;inworld&#8221; bekomme, dass ich einen Screenshot als Textur auf ein Objekt lege, wird mir schwindelig vom Kopfschütteln. An diese Stelle schließt sich auch eine zentrale Erkenntnis unserer Dozenten an:</p>
<p>Wenn ZL überhaupt Mehrwert produziert, dann nur durch die Kombination mit bereits bestehenden Web 2.0-Konzepten. Diese Integration ist zwar an verschiedenen Stellen möglich, sei es durch das Inworld-Lesen von RSS-Feeds oder durch das Inworld-Bloggen, doch ist das ganze nur eingeschränkt und umständlich möglich. So haben wir auch im Seminar das Gegenstück der synchronen, die asynchronen Kommunikation größtenteils außerhalb des ZL durchgeführt.</p>
<p>Martin erwähnte während des gestrigen Vortrags die theoretische Persistenz von ZL, also dessen Dauerhaftigkeit. Diesem lässt sich sehr gut die praktische Reliabilität gegenüberstellen, die sich gerne mal in längeren Offlinezeiten äußerte (vgl. <a href="http://www.jakewalk.de/?p=5" target="_blank">Aus allen Nähten platzend</a>). Während der Präsentation gestern gewährte ZL auch keinen Einlass.</p>
<p><a title="croquet spreadsheet" rel="lightbox[pics29]" href="http://jakewalk.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/10/spreadsheet.jpg"><img class="imageframe imgalignleft" title="Croquet Spreadsheet" src="http://jakewalk.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/10/spreadsheet-150x150.jpg" alt="Croquet Spreadsheet" width="200" height="150" align="left" /></a>Gerne vergessen werden die kommerziellen Interessen des Anbieters <a href="http://lindenlab.com/" target="_blank">LindenLab</a>, die durch die hohen Serverkosten nicht ganz ungerechtfertigt sind. Einen anderen Ansatz stellt hierbei das OpenSource-Projekt <a href="http://www.opencroquet.org" target="_blank">Croquet </a>dar, das durch seine P2P-Technologie die Netzwerklast dezentral schultert, allerdings laut Martin noch nicht wirklich benutzbar ist. Croquet verspricht eine bessere Integration der Web 2.0-Elemente und könnte daher eine vielversprechende Alternative zu ZL werden. Einen Eindruck kann man bei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=oKi-fkyAtg8" target="_blank">youTube</a> gewinnen (bezeichnend allerdings der Kommentar von <a href="http://www.youtube.com/user/danielfoxtutorials" target="_blank">danielfoxtutorials</a>: &#8220;<em>This looks all very cool until you actually try to use it.</em>&#8221;</p>
<p>Technisch vermittelte Prozesse laufen stets Gefahr, das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Kluft" target="_blank">Digital Divide</a> voranzutreiben, sei es durch fehlenden oder nur eingeschränkten Zugang zum Internet oder durch fehlende bzw. veraltete Technik. Die hohen Systemanforderungen des ZL verschärfen dieses Problem noch. Die noch einigermaßen aktuellen Laptops der <a href="http://www.computer-studienwerkstatt.de/" target="_blank">CSW</a> genügten den Anforderungen nicht, ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/100-Dollar-Laptop" target="_blank">100$-Laptop</a> wird da keine Ausnahme machen.</p>

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		<title>Interview mit vhs Goslar geführt</title>
		<link>http://www.jakewalk.de/2007/07/03/interview-mit-vhs-goslar-gefuhrt/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2007 18:44:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich im ZweitenLeben]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.jakewalk.de/2007/07/03/interview-mit-vhs-goslar-gefuhrt/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://jakewalk.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/09/5.thumbnail.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="Interview mit vhs Goslar geführt" title="Interview mit vhs Goslar geführt" /></a>
Gleichzeitig ermutigt und vorgewarnt durch Annas erfrischende Offenheit über ihre Probleme beim Interview mit Bernd Schmitz habe ich heute mein Interview mit Lexa Merlin von der vhs Goslar geführt. Da die vhs einen eigenen TeamSpeak – Server betreibt, hatten wir uns schnell auf ein VoIP-Interview verständigt. Zeitgleich war Starkey, ein Student der Erziehungswissenschaften (die Uni <a href="http://www.jakewalk.de/2007/07/03/interview-mit-vhs-goslar-gefuhrt/" class="more-link">More &#62;</a>]]></description>
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<p><a title="Interview mit vhs Goslar geführt" rel="lightbox[pics8]" href="http://jakewalk.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/09/5.jpg"><img class="imageframe imgalignleft" title="Interview mit vhs Goslar geführt" src="http://jakewalk.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/09/5.thumbnail.jpg" border="1" alt="Interview mit vhs Goslar geführt" hspace="10" vspace="5" width="300" height="104" align="left" /></a>Gleichzeitig ermutigt und vorgewarnt durch <a href="http://annaherbst.de/?p=46">Annas erfrischende Offenheit</a> über ihre Probleme beim Interview mit <a href="http://www.bernd-schmitz.net/blog/">Bernd Schmitz</a> habe ich heute mein Interview mit <a href="http://www.vhs-secondlife.de/dozenten1.htm">Lexa Merlin</a> von der <a href="http://www.vhs-goslar.de/">vhs Goslar</a> geführt. Da die vhs einen eigenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/TeamSpeak">TeamSpeak</a> – Server betreibt, hatten wir uns schnell auf ein VoIP-Interview verständigt. Zeitgleich war Starkey, ein Student der Erziehungswissenschaften (die Uni habe ich vergessen) vor Ort, der um Erlaubnis bat, beim Interview zuhören zu dürfen. Dieser Bitte haben wir großzügigerweise stattgegeben. <span id="more-133"></span>Lexa hat mir gleich zu Beginn das Du angeboten und erzählt, dass sich die vhs-Dozenten im ZL duzen, aber weiterhin im RL siezen. Das Interview dauerte ca. 30 Minuten und ist in sehr angenehmer Atmosphäre verlaufen, auch wenn ich genau wie Anna gerne mal ins Sie verfallen bin. Nach dem Interview kam die Stunde der Wahrheit: Wider meines normalen Misstrauens in die Fehlerfreiheit von Technik hatte ich die Aufnahmefunktion von TeamSpeak zuvor nicht getestet, doch zum Glück wurde mein Leichtsinn nicht bestraft. Mit Erleichterung stellte ich fest, dass alles aufgezeichnet wurde. Alles in allem also ganz gut verlaufen.</p>

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		<title>Zweites Seminar im ZL</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2007 06:29:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.jakewalk.de/2007/05/22/zweites-seminar-im-zl/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://jakewalk.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/09/7.thumbnail.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="Zweites Seminar im ZL" title="Zweites Seminar im ZL" /></a>
Gestern Abend haben wir uns zum zweiten Mal im ZL getroffen und diesmal lief es (wie ich finde erwartungsgemäß) deutlich disziplinierter ab, als noch beim ersten Treffen. Das ließ sich beispielsweise daran festmachen, dass niemand mehr im TeamSpeak ungefragt dazwischen plapperte, was durch die “Jeder-muss-sich-melden-bevor-er-was-sagen-darf”-Maßnahme wirksam unterbunden wurde. Im ErstenLeben müssen solche Erwartungen an Verhaltensweisen <a href="http://www.jakewalk.de/2007/05/22/zweites-seminar-im-zl/" class="more-link">More &#62;</a>]]></description>
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<p><a title="Zweites Seminar im ZL" href="http://jakewalk.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/09/7.jpg"><img title="Zweites Seminar im ZL" src="http://jakewalk.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/09/7.thumbnail.jpg" border="1" alt="Zweites Seminar im ZL" hspace="10" vspace="5" align="left" /></a>Gestern Abend haben wir uns zum zweiten Mal im ZL getroffen und diesmal lief es (wie ich finde erwartungsgemäß) deutlich disziplinierter ab, als noch beim ersten Treffen. Das ließ sich beispielsweise daran festmachen, dass niemand mehr im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/TeamSpeak">TeamSpeak </a>ungefragt dazwischen plapperte, was durch die “Jeder-muss-sich-melden-bevor-er-was-sagen-darf”-Maßnahme wirksam unterbunden wurde. Im ErstenLeben müssen solche Erwartungen an Verhaltensweisen in der Regel nicht explizit kommuniziert werden. Die Studis wissen, dass in einer Lehrveranstaltung nicht dazwischengeplappert werden darf. (Bzw. höchstens so laut, dass nur die unmittelbaren Nachbarn dadurch gestört werden.) <span id="more-132"></span>Die erste Sitzung im ZL war bezüglich solcher Verhaltensweisen etwas unverbindlicher: es waren nicht alle pünktlich, manche/r hat während des Seminars die Kleidung gewechselt, kleinere Späßchen wurden gemacht. Dennoch lief die Sprachkommunikation über TeamSpeak auch hier schon recht geordnet ab. Durch die stärkere Reglementierung der Kommunikation wurde diese meinem Empfinden nach effektiver und ich hatte im Gegensatz zur ersten Sitzung nicht das gelegentliche Gefühl, ich könnte mit meiner Zeit etwas sinnvolleres anfangen. Bezeichnend fand ich übrigens die Situation, als nach Freiwilligen für das Rollenspiel gesucht wurde. Erst nach längerem Hin und her ließen sich zwei (Frei)willige finden. Insgesamt also “fast wie in echt”™.</p>

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